Heilung beginnt im Kopf

Wie die Selbstregulation den Therapieerfolg bei Krebs beeinflusst

(rgz). Jeder Mensch reagiert anders, wenn er erkrankt. Wohl jeder kennt Beispiele von Patienten, die innerlich aufzugeben scheinen, obwohl die Lage gar nicht so hoffnungslos ist, und bald darauf sterben, ebenso wie von Kämpfernaturen, bei denen selbst die Ärzte skeptisch waren und die dennoch wieder auf die Füße gekommen sind.

Längst ist wissenschaftlich untersucht, dass es sich hier weniger um Zufälle als vielmehr um die Kraft der inneren Einstellung handelt. Selbstregulation heißt das Stichwort, das entscheidend mitverantwortlich dafür ist, ob ein kranker Körper auch die Seele schwächt oder ob im Gegenteil die Kraft der inneren Stimme den Körper bei der Heilung unterstützen kann.

Misteltherapie unterstützt Körper und Seele

Besonders wichtig ist dies bei langwierigen, schweren Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs, die zudem mit sehr belastenden Therapien wie Operation, Chemo- und Strahlentherapie einhergehen. Eine natürliche, aber effektive Hilfe bietet in dieser Lebenssituation beispielsweise die Misteltherapie, die sich als biologische Standardtherapie bei Tumorerkrankungen etabliert hat. Hierbei kann Mistelgesamtextrakt nicht nur auf der körperlichen Ebene dazu beitragen, dass Krebszellen absterben, sondern er unterstützt den Patienten auch dabei, die lähmende Hilflosigkeit als Folge der Diagnose Krebs zu überwinden und das Leben wieder aktiv selbst zu gestalten.

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Positive Ziele setzen

"Die Mistel bringt mehr Freude ins Leben und ist in diesem Sinne ein echtes Antidepressivum", erklärt Dr. Frank Meyer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Akupunktur aus Nürnberg. "Die Betroffenen schöpfen wieder vermehrt Hoffnung, setzen sich positive Ziele und entdecken verloren gegangene Fähigkeiten neu - sie finden wieder Freude daran, etwas sich selbst zuliebe, aus eigenem Antrieb und mit eigenen Mitteln zu tun." All dies fördert die Selbstregulation, was direkte Auswirkungen auf die Belastbarkeit und die Abwehrkräfte und damit auf die Fähigkeit des Körpers hat, eine schwere Krankheit zu besiegen.

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Krankheit als Chance begreifen

Die Diagnose Krebs ist ein schwerer Schock. Dennoch beinhaltet sie immer auch eine Chance. Viele Menschen werden durch eine Krebserkrankung aufgerüttelt, sie schieben Lebenspläne nicht mehr in die Zukunft, sondern treffen Entscheidungen in der Gegenwart. Wer sich darüber bewusst geworden ist, was er wirklich möchte und in welchen Lebensbereichen ständig zu viel Energie geraubt wird, kann aktiv werden und die nötigen Veränderungen einleiten. Nicht wenige Menschen gehen somit sowohl geheilt als auch innerlich gestärkt aus dieser schwierigen Lebensphase hervor.

Quelle: deutsche journalisten dienste (djd),
Gesundheitsthemen